top of page

Ein Massivholzhaus ist kein Blockhaus

Die H.R.W.-Vollholzwand verbindet die Vorteile des Mauerwerkbaus mit den Vorteilen des gut gedämmten Holzbaus. Sie bietet bei hervorragenden Dämm- und Schallschutzeigenschaften einen Aufbau, der bei geringerer Wandstärke und geringerem Gewicht eine wesentlich höhere Stabilität liefert als Mauerstein. Zusätzlich bietet sie dadurch einen Raumgewinn von 10-15%.

Die H.R.W.-Vollholzwand ist erdbebensicher. Die Dämmwerte sind 31,5 % besser als die der nächst besseren Holzwand (Wärmeleitfähigkeit λ: 0,072 W/mK)*. Die einzelnen Wände werden so miteinander verschraubt, dass das Haus luft- und winddicht abgeschlossen ist (blower-door-Test) …

Die Kosten des fertig ausgebauten Hauses beziffern sich je nach Ausstattung. Je größer die Bauten desto größer der Kostenvorteil im Vergleich zu herkömmlicher Bauweise.

Einzigartig: die Wände können bis zu einer Länge von 15,50 m und einer Höhe bis 3,45 m produziert werden. Als Decke können sie bis zu 8,50 m frei überspannen, als Schrägdach 13,50 m. Durch ihre außerordentliche Stabilität lassen sich ganz neue Konstruktionen (z.B. Dachüberstände) verwirklichen**.

(* TU München, Holzforschung, Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit, Prüfbericht Reßle vom 24.07.08)

(** bauaufsichtliche Zulassung, Deutsches Institut für Bautechnik Berlin, Zulassungsnummer Z-9.1-401 vom 01.02.09)

Nach der Musterbauordnung sind Holzbauten mit bis zu fünf Geschossen zulässig, statisch sind deutlich höhere Holzbauten möglich. Architektonisch bietet die H.R.W.-Vollholzwand jede Menge neuer Möglichkeiten. Die exakte CNC-Bearbeitung und der Einsatz von modernsten Fertigungswerkzeugen lassen auch ausgefallene Grundrisslösungen zu. Ob ein rechteckiger Grundriss, ein vieleckiges oder auch ein trapezförmiges Gebäude, alles ist ohne großen Aufwand möglich. Die Elemente sind an keinerlei Rastermaße gebunden. Freie Fassaden- und Dachgestaltungen sind möglich. Aufwändige Unterkonstruktionen (Dachstühle und Dämmaufbauten) für Dächer sind nicht mehr erforderlich. Selbst aufwändige Fenstergeometrien, wie sie sonst nur im Betonbau möglich sind, lassen sich mit geringem Aufwand herstellen. Die komplette Vorfertigung im Werk gewährt eine 100%ige Qualitätskontrolle. Versteckter Pfusch an der Bausubstanz, mit der Folge kostenintensiver Nachbesserungen auch noch nach Jahren ist ausgeschlossen.

Die Ökobilanz der H.R.W. Vollholzwand ist unschlagbar gut. Sämtliches Holz kommt aus einem Umkreis von 30 km. Das angelieferte Holz wird inklusive Rinde (für die Beheizung der Trockenkammern), Hobelspänen und Sägemehl im Werk zu 99,9% verwertet. So ist die Ökobilanz eines Einfamilien-H.R.W.-Holzhauses besser als die einer Palette Joghurtbecher. Deren Produktion ist sehr energieintensiv und bringt bis zum Verbraucher eine Reise von bis zu 3.000 km hinter sich.

Die im Rohbau installierte Wand kann, bei entsprechendem Schutz vor Nässe vom Boden und aus der Luft, ohne weitere Behandlungen als endgültige Wand genutzt werden. Für diesen Schutz sorgen im Außenbereich zum Beispiel genügender Bodenabstand, Verschalungen und Dachvorsprünge. Die abschließenden Holzbretter der Wand gewährleisten den extrem hohen Brandschutz. Der Test* ergab bei 50 min. Dauerbefeuerung lediglich starke Verkokelungen. Die beim Abbrand sich bildende Kohleschicht wirkt feuerhemmend. Die Stabilität der Wand wird nicht beeinträchtigt. Sie war auch nach dem Test noch erdbebensicher**.

Bei der Oberfläche der Außenwand können neben den verschiedenen Holzfassaden (z.B. Lärche, Douglasie oder Eiche) auch klassische Putzfassaden oder Metall-, Klinkerfassaden und Dachziegel ausgeführt werden.

(* TU München, Holzforschung, Prüfbericht B8248)

(** Fernsehbericht „Faszination Wissen“ im Herbst 2008 im Bayrischen Fernsehen)

bottom of page